Hausarbeit zur Ausbildung “Trauerbegleitung”:       Der Trauerprozess im therapeutischen Maskenspiel   „Leben   ist   Wandel,   Wandel   bringt   Neues,   aber   auch   immer   wieder   den   Abschied   von   Liebgewonnenen   und   gewonnenem, von Vertrauten, Vertrautem und Gewohntem.“ 1   „Trauer   ist   das   schmerzliche   Innesein   und   Innewerden   von   unterschiedlich   langanhaltenden    oder   endgültigen   Verlusten. Sie geht mit der allmählichen Lösung der allgegenwärtigen Verbundenheit zum Verlorenen einher.“ 2 Trauerprozesse   können   als   wertvolle   Schlüssel   zu   persönlichen   Veränderungen   und   Weiterentwicklungen   gesehen   werden und   sind   nicht   an   einer   bestimmten   Phasenabfolge   ausgerichtet,   es   handelt   sich   vielmehr   um   einen   bei   jeden   Menschen anderen, in seiner Intensität und zeitlichen Abfolge wellenartig stattfindenden Vorgang der Veränderung.     „Die   wichtigsten   Fähigkeiten,   Trennung   erfolgreich   zu   überstehen   und   zu   bewältigen,   lernen   Kinder   …   während   der ersten   drei   Lebensjahre.   Kinder   sind   durch   die   zeitweilige   Abwesenheit   ihrer   Eltern   genauso   wie   durch   den   Verlust   von Eigenem herausgefordert, mit Trennung, Verlust und unerfüllten Erwartungen umzugehen.“ 3 Dieser   in   der   Kindheit   erlernte   Trauervorgang   erfährt   manchmal   eine   Unterbrechung.   John   Bowlby   bezeichnet   diese Unterbrechung    als    Trauerabwehr,    als    einen    Abwehrmechanismus    bei    unsicheren    Bindungsmustern.    Menschen    mit unsicheren   Bindungsmustern   (unsicher   vermeidende,   unsicher   ambivalente,   desorganisierte)   haben   es   seiner   Theorie entsprechend   sehr   viel   schwerer,   aus   eigener   innerer   Kraft   durch   einen   gesunden   Trauervorgang   hin   zu   Transformation   zu gelangen.   Oft   sind   auf   Grund   negativer   Geschehnisse   auch   Abspaltungsmechanismen   entstanden,   die   in   besonderen Situationen immer wieder aktiviert werden. Im   therapeutischen   Maskenbau/-spiel   werden   Emotion   und   Kognition   im   Erleben   des   Klienten   wieder   zusammengeführt. Damit wird Trennung aufgehoben und das Wiederanschieben eines Transformationsprozesses ermöglicht. Im folgenden Text habe ich mich bei den Angaben zu den Trauerphasen auf Verena Kast bezogen (W obei ich, wie bereits oben aufgeführt, meine, dass Trauerprozesse sehr, sehr verschieden ablaufen.). 1.     Phase: Die Erstarrung, das nicht Wahrhaben-wollen der Trauer z. Bsp. bei Maske 1. 2.     Phase: Das Aufbrechen von Gefühle z. Bsp. bei Maske 2. 3.     Phase: Das Suchen und die Sehnsucht bei Maske 3. 4.     Phase: Die Wandlung / Neuorientierung bei Fertigstellung einer Maske und auch   immer im Maskenspiel. 
   Es folgen 3 Berichte von SpielerInnen, die ich der Einfachheit halber in der „Ich“-Form aufgeschrieben habe: